Farah M. dürfte zu den einflussreichsten Frauen in Afghanistan gehören. Als Aktivistin tritt sie seit Jahren als Sprachrohr der Taliban auf. Hinweise deuten darauf hin, dass sie eine Zeitlang in Deutschland lebte und von dort aus ihren Weg zu einem weiblichen Sprachrohr des Regimes ebnete.
Freitag, 19. Juni 2026
Samstag, 16. August 2025
Vorwärts oder rückwärts? Im Gespräch mit Marcel Krass
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| Marcel Krass (Quelle: Föderale Islamische Union/YouTube) |
Marcel Krass gehörte rund 20 Jahre zur salafistischen Szene. Als Prediger machte der studierte Elektroingenieur sich dort einen Namen. Anfang der 2020er Jahre mehrten sich Hinweise darauf, dass Krass begonnen hatte, sich von der Szene abzugrenzen und sich ideologisch offener aufzustellen.
2024 tauchte er schließlich in mehreren Podcasts auf, in denen er offen Kritik an der salafistischen Szene äußerte. In der Folge prasselte viel Kritik auf den Norddeutschen ein. Manche Freunde und Anhänger wandten sich von ihm ab, Prediger griffen ihn offen an und zahlreiche Kündigungen sollen bei der Föderalen Islamischen Union (FIU) eingegangen sein, der Organisation, bei der Krass heute eine zentrale Rolle spielt.
Im Rahmen von mehreren Gesprächen gewährten Marcel Krass und auch seine Ehefrau, Eva Krass, gegenüber "Erasmus Monitor" Einblicke in ihr bisheriges Leben: von Marcel Krass' Jugendzeit und seiner Konversion, über sein Wirken als radikaler Prediger in der salafistischen Szene bis hin zu seiner heutigen Rolle als polarisierender Brückenbauer.
Übersicht:Kapitel 1: „Meine Kindheit war glücklich“
Kapitel 2: „Du bekamst das Gefühl, Teil einer erretteten Gruppe zu sein“
Kapitel 3: „Kompromisse mit dem Kufr machen? Um Gottes willen!“
Kapitel 4: „Aus dem können wir was machen“
Kapitel 5: „Ich fühle mich dort nicht mehr zu Hause“
Kapitel 6: „Hast du dir mal angehört, was diese Prediger sagen?“
Kapitel 7: „Politisch ist die Szene eine Katastrophe“
Kapitel 8: „Ich versuche mit dieser Schuld umzugehen“
Kapitel 9: „Loyalität zu einer Person ist wichtiger als Inhalte“
Kapitel 10: „Einige schickten ziemlich böse Briefe“
Ein Kommentar zum Gespräch mit Marcel Krass
Mittwoch, 12. März 2025
Massaker an Alawiten – ein kalkulierter Tabubruch?
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| Trauernde Frauen vor getöteten Angehörigen (Quelle: X) |
In der Küstenprovinz Latakia wurden in den vergangenen Tagen hunderte alawitische Zivilisten massakriert. Einiges spricht für ein kalkuliertes Vorgehen der neuen syrischen Machthaber.
Mittwoch, 5. Februar 2025
Nach Assads Sturz: "Man muss pragmatisch bleiben"
Freitag, 6. Dezember 2024
Assad-Regime vor dem Kollaps
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| Quelle: Telegram |
Freitag, 29. November 2024
Dschihadisten in Syrien beginnen Großoffensive
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| Quelle: Telegram |
Mittwoch, 12. Juni 2024
Proteste in Idlib: "Wo sind eure Stimmen, Brüder?"
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| Proteste in Idlib (Quelle: Telegram) |
In der syrischen Provinz Idlib brachten heftige Proteste in den vergangenen Monaten die Islamistengruppe Hayat Tahrir al-Sham (HTS) in arge Bedrängnis. Viele Anhänger des syrischen Dschihads geraten dadurch in Konflikte – mit sich selbst und mit anderen. Mittendrin ist auch der aus Hanau stammende Samet D.
Dienstag, 28. Mai 2024
Marcel Krass und das "Salafi-Burnout"
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| "Shura Zeit" (Quelle: YouTube) |
Samstag, 27. April 2024
Mittwoch, 25. Oktober 2023
Der Nahostkonflikt und die Reaktionen in der islamistischen Szene
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| Prediger Abdellatif Rouali (YouTube/Screenshot) |
Sonntag, 8. Oktober 2023
Drohnen als Waffe: Neue Dimensionen der Gefahr
Mittwoch, 3. Mai 2023
Donnerstag, 13. April 2023
"Soll man etwa riechen können, was jemand plant?"
Kutjim F. ermordete 2020 im Namen des sog. "Islamischen Staats" (IS) vier Menschen in Wien. Im Februar dieses Jahres wurden Mitwisser zu teilweise langen Haftstrafen verurteilt. Auch mehrere Deutsche sollen Kontakt zu F. gehabt haben. Darunter ist ein Mann, der in der deutschen Szene schon länger aktiv ist.
Freitag, 11. März 2022
"Wenn du stark in der Aqida bist"
Anfang 2018 setzte sich der Blog mit der psychosozialen und psychotherapeutischen Versorgung von Angehörigen radikalisierter bzw. ausgereister Menschen auseinander. Doch auch psychisch belastete Menschen in extremistischen Szenen sind in den letzten Jahren stärker ins Blickfeld geraten. Sich aus der Beobachterperspektive damit auseinanderzusetzen, stellt ein Balanceakt dar. Denn die Grenzen zur Stigmatisierung oder Pathologisierung von weit über die Islamismus-Szene hinaus verbreiteten Praktiken, können leicht überschritten werden. Dennoch ein Versuch der Annäherung aus unterschiedlichen Perspektiven.
Dienstag, 1. März 2022
Hidschra nach Bilad Schinqit
Seit mehr als einem Jahr werben deutschsprachige Akteure in sozialen Medien für eine Reise nach Mauretanien. Sie versprechen ein einfaches Leben, Sicherheit und kostenlose Islam- und Arabischkurse. Wie lässt sich die Begeisterung für das Land erklären?
Sonntag, 9. Januar 2022
Naschid-Rapper RedLion: "Kehre zurück!"
| Screenshot (Youtube): RedLion |
Der Naschid-Sänger Redlion ist in kurzer Zeit zu einem erfolgreichen Youtuber und Influencer aufgestiegen. Seine Anaschid finden große Resonanz in den sozialen Netzwerken. Wer ist der Mann, für den sich zunehmend auch Akteure der islamistischen Szene interessieren?
Donnerstag, 23. September 2021
Radikalisierung und Raum: Ein blinder Fleck?
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Hamburger Gruppe in Syrien/v.l.: Ferhat K. (†), Florim Z. (†), Zulhajrat S., Bilal Z. (†), Matthew B. (†), Kadir T. (†) |
Zwischen 2011 und 2018 reisten unzählige Menschen aus Europa nach Syrien und in den Irak, um sich dort Rebellengruppen und islamistischen Terrorgruppen anzuschließen. Darunter waren auch ganze Freundeskreise, die sich radikalisierten und in den Krieg auszogen. Die Forschung versucht nun verstärkt die Dynamiken sozialräumlicher Radikalisierung zu untersuchen. Ein Ansatz, der auch der Prävention Nutzen bringen könnte.
















