Freitag, 23. März 2018

IS-Propaganda: Neue Qualität von "Hassbotschaften"

Der Verfassungsschutz warnt nach einem Bericht des "SPIEGEL" vor "Anschlägen einzelner Islamisten". Die Anzahl von Aufrufen zu Anschlägen sei nicht nur deutlich gestiegen, sondern auch deren Qualität und Inhalt habe sich verändert. Bereits seit Jahren sind die Veränderungen zu beobachten, wie ein Beispiel zeigen soll.

"Hassbotschaften" und "Einsame Wölfe"

Im Jahr 2016 wurde auf dem Messengerdienst "Telegram" ein neuer Kanal ins Leben gerufen. Er hieß "Al-Jannah" und bedeutet übersetzt "das Paradies". Ein Ort, an den alle Muslime nach dem Ende ihres Lebens hingelangen möchten. Auch und vor allem die radikalen Islamisten. Ob als Jihadisten, Propagandisten oder zivile Helfer: Sie alle streben nach der "höchsten Stufe", mit der sie "Allah" für ihre Arbeit belohnen soll. Doch die Administratoren des Kanals "Al-Jannah" hatten mehr im Sinn. Sie forderten ihre Gesinnungsgenossen auf, Anschläge in Deutschland zu begehen.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat laut einem Bericht des "SPIEGEL" genau vor solchen islamistischen Agitationsplattformen gewarnt. So zitiert das Nachrichtenmagazin aus einer "vertraulichen Analyse", dass die Zahl jihadistischer Aufrufe zu Anschlägen Einzelner in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen sei. Genauso hätte sich auch die Qualität von "Hassbotschaften" in ihrer Varianz verändert. "In dieser quantitativen Dichte und inhaltlichen Vielfalt bildet das Thema der "Einsamen Wölfe" mittlerweile ein prägendes Element vor allem der inoffiziellen dschihadistischen Propaganda und nimmt dort einen immer größeren Raum ein", soll es in dem Bericht heißen. In Messenger-Gruppen und sozialen Medien erschienen fast täglich Anschlagsanleitungen, die sich an einzelne potenzielle Terroristen richteten. Auch Kinder würden dabei als mögliche Opfer benannt.

Die Propaganda, so zitiert der "SPIEGEL" das Amt weiter, hätte in der Vergangenheit Wirkung erzielt. 2017 seien mehr Anschläge einzelner Islamisten in Europa zu verzeichnen gewesen, als in den Vorjahren. Den Grund sähe der Verfassungsschutz in der Bestrebung insbesondere des "Islamischen Staates" (IS), die territorialen Verluste über "Einzeltäterattacken" zu kaschieren, "um den Fortbestand seiner Schlagkraft unter Beweis zu stellen". Für die Behörden seien sog. "Lone Wolf"-Attacken umso schwerer zu verhindern. Die Täter bedienten sich Alltagsgegenständen, um ihre Attacken auszuführen. Waffen also, die einfach und ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen zu beschaffen seien. Tatplanungen und Vorbereitungen verliefen "rasend schnell". Als Motivation für Attentate reichten häufig "beliebige, subjektiv als islamfeindlich empfundene Äußerungen oder Handlungen aus".

Neu ist das Phänomen jedoch nicht. Bereits seit Mitte 2016, noch vor dem Anschlag des Tunesiers Anis Amri auf dem Berliner Breitscheidplatz, war selbst in den öffentlichen Kanälen der deutschsprachigen IS-Propagandisten und ihren Sympathisanten eine radikale Wende in der Öffentlichkeitsarbeit zu beobachten. Immer expliziter und in einer extrem verrohten Sprache, propagierten sie eine Verlagerung des Jihads in ihre Heimatländer. Der Österreicher Mohamed Mahmoud hatte bereits im August 2015 in einem Hinrichtungsvideo zum Ausdruck gebracht, was er und seine Mitstreiter in Syrien von ihren Gesinnungsgenossen in Europa erwarteten. "Meine Geschwister, entweder schließt' euch hier den Mujahideen an, oder führt den Jihad in Deutschland und Österreich durch. Du brauchst nicht viel dafür: Nimm' ein großes Messer, geh' auf die Straße und schlachte jeden Kafir, der dir entgegen kommt", forderte der IS-Kämpfer sie auf.

Insbesondere unter Pseudonymen wie "Niwelt", "Baqiyya" und eben auch "Al-Jannah" fungierten die IS-Kämpfer in Syrien als Agitatoren für potenzielle Attentäter in Deutschland. Der technologische Fortschritt der Moderne kam ihnen dabei zugute. Unter "Hashtags" wie "#AlJannahDE" und "#Baqiyya" verbreiteten sie ihre Aufrufe und Botschaften über soziale Netzwerke und Messengerdiensten. Vor allem das Umfeld um die Brüder Yusuf und Ömer D. aus Herne, die in Syrien vergangenes Jahr offenbar gezielt durch einen US-Luftangriff getötet wurden, war wahrscheinlich für die deutsche Propaganda-Maschinerie maßgeblich verantwortlich. Ein Zusammenhang zum IS-Netzwerk um den Prediger "Abu Walaa", der sich derzeit vor dem Celler Oberlandesgericht verantworten muss, kann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.

Denn Aufrufe zu Anschlägen und Morden gehörten vor allem 2016 zum Tagesgeschäft der deutschen IS-Propagandisten. Als Spezialkräfte der Polizei das Rekrutierungsnetzwerk in Hildesheim, Dortmund und Duisburg mit Hausdurchsuchungen zunehmend unter Druck setzten, veröffentlichten auch diese Kanäle Drohungen gegen den V-Mann "Murat", der sich seit Mitte 2015 unter die Salafisten gemischt hatte. Einen "Aufruf zum Mord!" hatte der Telegramkanal "Al-Jannah" damals veröffentlicht, der neben einer detaillierten Personenbeschreibung des Mannes auch dazu aufrief, "diesen Murtadd zu töten".

Das Opfer-Narrativ als Einstieg

Auf Telegram, wo sich Islamisten seit Jahren versammelten und Propaganda veröffentlichten, wurde auch "Al-Jannah" 2016 ins Leben gerufen. Ein Kanal, der laut den Verfassern eigentlich "nur für vertrauenswürdige Geschwister gedacht" war. Kaum verwunderlich, denn die Botschaften, die dort verbreitet wurden, zielten einzig und allein darauf ab, die Leser zum Kampf gegen ihr eigenes Land anzustacheln. Und die Hintermänner folgten dabei ganz offensichtlich einer Art Anleitung, zusammengesetzt aus schablonenhaften Sprachregeln des IS, Bildern, Musik und Videos. Suggestivfragen, appellative Aussagekonstruktionen und die Visualisierung von Leid und aktiver Gewalt gehörten dabei zu den kennzeichnenden Merkmalen, mit denen die Propagandisten die Rezipienten auf eine emotionale Achterbahnfahrt von Trauer, Mitleid, Angst und Wut schicken wollten.

"Dieser Kanal soll inschaAllah dazu dienen, die Muslime zum Kampf gegen die Kreuzzügler anzuspornen, da Allah sagte: So kämpfe auf Allahs Weg, du bist für dich selber verantwortlich und sporne die Gläubigen zum Kampf an.", hieß es damals einleitend auf "Al-Jannah". Doch ihre Aufrufe richteten sich weniger an ein Kollektiv, sondern die Sprache, die sie in ihren folgenden Texten einsetzten, zielte vor allem auf die individuelle Einflussnahme ab. Es ging um psychische Manipulation und Gehirnwäsche, die über den Zufall die instabilen Persönlichkeiten unter den Lesern zu Kurzschlusshandlungen provozieren sollte und nicht darum, gemeinsam organisiert und nach dezidierter Planung zur Tat zu schreiten. Dabei setzten die IS-Leute klassische Tricks der Propaganda ein: eine Kombination von informeller Sprache ("du", "dich", "wir", "ihr"), Visualisierungen und Suggestionen.

Deutsche IS-Propaganda "Niwelt"
In einem ersten Schritt veröffentlichte der Kanal Medieninhalte, die die Emotionen der Leser ansprechen sollten. Wie seit Anfang des syrischen Bürgerkriegs in der Salafismus-Szene üblich, waren das Videos und Bilder mit expliziten Gewaltdarstellungen, die Leid, Hilflosigkeit und Verzweiflung zeigten. Vor allem tote Zivilisten, die durch Luftangriffe ums Leben gekommen waren. Kommentiert wurden die Medien durch "al-Jannah" mit Aussagen wie: "Das machen die Kampfjets der Kreuzzügler mit den Muslimen im Irak und Schaam", "Das sind die "Terroristen", die von den Kuffar bombardiert werden" und "Dieser Muslim hat seine ganze Familien in Tüten aufgesammelt, da sie von den Kuffar Kampfjets zerfetzt wurden".

Über das Opfer-Narrativ versuchte man schnell an das Gewissen der Leser zu appellieren. "Zu dir, während du mit deiner Familie gefeiert hast, hat er keinen mehr gehabt, da die Kuffar seine ganze Familie ausgelöscht haben." Ob man denn den Ruf nicht gehört habe, folgte daraufhin die suggestive Frage. "Allah sagt: "Und wenn sie euch im Namen der Religion um Unterstützung bitten, dann ist es eure Pflicht zu unterstützen". Die Kanalbetreiber forderten also "Solidarität" in ihrem Sinne. Was sie konkret darunter verstanden, zeigte sich ein paar Sekunden später.

Sie luden weitere Mediendateien hoch. Anashids zum Beispiel, darunter mehrere des mittlerweile getöteten IS-Kämpfers Denis Cuspert. In einem der Lieder mit dem Titel "Auf zum Schlachten!" heißt es im Refrain unter anderem: "Brüder auf zum Schlachten, wir schlachten Kafirin, ergreift sie aus dem Hinterhalt, dies ist unser Din. Ihr Blut wird jetzt vergossen, al-Jannah ist so nah', denn Jahannam ihr Verdienst, denn sie bekämpfen unseren Din."

Daraufhin fragte "Al-Jannah" seine Leser: "Willst du weiterhin zuschauen?"

"Erniedrigt die Kuffar und tötet sie"

Es war der Einstieg in eine Reihe verrohter Anschlagsaufrufe in Deutschland, in der nicht nur Tatwerkzeuge benannt, sondern auch konkrete Ziele beschrieben wurden. "O Muslim, O Muwahid. Ein Anschlag gegen die Kuffar in Deutschland zu verüben ist ziemlich einfach.. Nehme einfach ein Messer oder Auto und poste einfach deine Bayah in Facebook und Twitter unter den Hashtag: #AlJannahDE oder #Baqiyya und bithnilla kommt sie an." Man solle nicht zögern, sondern sich "durch das Blut der Kuffar" von angeblichen Sünden reinwaschen. Hinzu kamen konkrete Anweisungen: "Mein Bruder.. nimm einfach ein Messer und töte einfach die Kuffar, die du begegnest oder locke sie in den Hinterhalt...ganz gleich wer diese Kuffar sind."

Wie auch in der Vergangenheit legitimierten die Leute hinter "Al-Jannah" ihre Aufrufe mit selektiv ausgewählten Koransuren und Hadithen. So sei es laut den Kanalbetreibern erlaubt, jeden "Muschrikin" zu töten, "[...] seien es Kämpfer, Händler, Lohnarbeiter, oder Ältere - ganz gleich, ob er eine Führungsrolle hat oder nicht - Bauer, Bischoff, Priester, Mönch, Blinder oder Behinderter." Keiner würde von ihnen ausgenommen werden.

IS-Propaganda
Der Kanal lud in der Folge weitere Mediendateien hoch, darunter ein Video über den verheerenden Anschlag des IS in Paris im Jahr 2015. Offenbar sollte so den Lesern ein Gefühl vermittelt werden, welche Aufmerksamkeit ihnen mit eigenen Aktionen zuteil werden könnte. Und dass andere vor ihnen bereits "zur Tat" geschritten waren.

"Schau was eure Geschwister in Frankreich geschafft haben..Sie haben Frankreich erniedrigt..immer wieder gibts dort Jihadi-Operationen, ja sogar von Schwestern..Und bei Allah, Frankreich ist bei weitem stärker als Deutschland..so worauf wartet ihr noch?", war in einem Begleittext darunter zu lesen.

Man solle die "Kuffar" erniedrigen und töten. Und mit Blick auf Deutschland fragte der Kanal, ob die Leser denn schon von der US-Basis Ramstein gehört hätten. Denn die läge ja mitten in Deutschland. "Von dort aus werden u.a. die Drohnen gesteuert, die eure Geschwister töten! Von dort aus wird u.a. die Ermordung eurer Geschwister und Sturz eures Staates geplant!"

Der Kerngedanke der IS-Propagandisten war also klar: Solidarität gegenüber den "Muslimen" (womit der IS gemeint war) über die Ausübung von Racheaktionen. So bearbeiteten sie die Leser in der Folge mit einer ganzen Reihe von suggestiven Gewissensfragen: "Wie lange wollt ihr da leben und zuschauen? Wisst ihr, wieviele Muslime durch die deutschen getötet wurden? Wisst ihr, wieviel unserer Schwestern da in den Gefängnissen erniedrigt wurden? Wisst ihr wie viele Kinder diese Hunde von ihren Eltern genommen haben, um sie als Kuffar zu erziehen? Wisst ihr, wie oft unser geliebter Prophet da beleidigt und beschimpft wurde? Wisst ihr, wie oft unsere Schwestern auf der Straße aufgrund ihres Hijabs angegriffen wurden? Habt ihr vergessen? NICHTS IST VERGESSEN, NICHTS IST VERGEBEN!"

Weitere Instruktionen folgten darauf. "Noch diese Nacht! Geh raus! Suche dir betrunkene Kuffar und schlachte sie ab..Oder rase einfach mitten in die Hundemenge bis Allah deine Schahadah akzeptiert! Vergiss nicht deine Niyya und dann deine Bayah! Und wenn du unsere Unterstützung brauchst, so helfen wir gerne!"

Die angeblichen Vorzüge eines Attentats hatten die Kanal-Betreiber auch da bereits zur Hand. "Wer will sich diese Nacht mit Seinem Herrn treffen?", fragten sie in die Runde. Wer es denn wolle, dass "sein Herr ihm ins Gesicht" lächele? "Wer will ein Paradies, dessen Breite die Himmeln und Erden sind? Wer hat diese Kuffar satt? Heute noch!" Die Freiwilligen sollten erst ihre Bayah (Treueeid an den IS) "einige Sekunden" vor der "Operation" veröffentlichen oder während ihrer Tat. Man dürfe den "Kuffar" keine Chance geben, dass sie die Tat vereiteln könnten.

"Krankenhäuser, Diskotheken oder Jugendzentren"

Die Verantwortlichen von "Al-Jannah" waren da aber noch nicht fertig mit ihren Aufrufen. Es folgten weitere konkrete Anweisungen und Hilfestellungen zu Anschlagsvorbereitungen. Darunter war auch eine seit Jahren kursierende Anleitung zum Bombenbau, mit der bereits einige Islamisten in der Vergangenheit hantiert hatten. So zum Beispiel die späteren IS-Kämpfer Christian Emde und Robert Baum, die 2011 mit der Schrift im Gepäck in London festgenommen worden waren. "Lass uns kochen", so ein Kommentar der Kanalbetreiber. Doch vielmehr rieten sie zu solchen Methoden, die bei bisher fast allen IS-Attentaten in Deutschland angewendet wurden. "Trotz der obigen Bombenanleitung raten wir den Geschwistern einfache Methoden anzuwenden..Wie z.B. Schlachten der Kuffar oder sie mit einem Fahrzeug zu überfahren #Nizza."

Wer solche Taten nicht im Sinn hatte, für den schlugen die IS-Kader von "Al-Jannah" andere Alternativen vor. Die Leser sollten große Steine von Autobahnbrücken werfen, landwirtschaftliche Flächen verbrennen oder Autos anzünden.  "Einfacher gehts wirklich nicht. Einfach anzünden, aber lass ein Zeichen, dass dies Daula Soldaten waren".

Januar 2016: Nach Anschlag in Istanbul
Umso makaber wurde es im Anschluss dieser Botschaften, was auch verdeutlicht, wie ernst es die Verantwortlichen in Syrien mit ihren Aufrufen meinten. Es ging ihnen um den ultimativen moralischen Tabu-Bruch, vor dem der Verfassungsschutz in der vom "SPIEGEL" zitierten Lageanalyse warnte. "Gehe einfach in Krankenhäuser, Diskotheken oder Jugendzentren und schlachte die Kuffar ganz in ruhe ab", forderte "Al-Jannah". Die Freiwilligen sollten darauf achten, die Schlagadern ihrer potenziellen Opfer zu durchtrennen. "Gehe die Sache in Ruhe an..schärfe dein Messer gut, dann läuft sie durch die Kehle des Hundes, wie durch Butter.." Den "Hund" könne man anschließen verbluten lassen und danach "ab zum nächsten".

Als am 17. September 2016 ein IS-Sympathisant in St. Cloud im US-Bundesstaat Minnesota mehrere Menschen in einem Einkaufszentrum mit einem Messer attackiert hatte, jubelten auch die Männer hinter "al-Jannah". "Siehst du, es geht sehr einfach..Möge Allah den Bruder annehmen. Wer folgt ihm?"

Der Vorführ-Effekt und der Verweis auf bereits aktiv gewordene "Lone Wolves", war den Propagandisten besonders wichtig. Denn hierdurch erhofften sie, dass die Hemmschwellen bei den Unentschlossenen weiter fallen und diese zu Nachahmern werden könnten.

Zusammenfassung:
Der Verfassungsschutz warnt vor einer neuen Qualität von "Hassbotschaften". Deutsche IS-Sympathisanten rufen seit Jahren zu Anschlägen auf. Sie wenden dabei die klassischen Mittel der Propaganda an: Emotionalisierung, informelle Sprache und Visualisierung. Gewaltdarstellungen werden selektiv kontextualisiert. Geht es um eigene Verluste, werden Zivilisten und IS-Kämpfer als "Muslime" bezeichnet. Bei aktiver Gewalt gegen ihre Gegner, werden diese bewusst  als "Hunde", "Kuffar" oder "Kreuzritter" sprachlich objektiviert. Emotionen gegenüber "Muslimen" sollen aktiviert, für die entmenschlichten "Kuffar" dagegen unterdrückt werden. Es ist die Grundlage dafür, dass zwischen militärischen und zivilen Zielen nicht unterschieden wird. Denn Feund und Feind sind einheitliche Kollektive, Differenzierungen gibt es nicht.

Die Inhalte zeigen zudem, dass die Islamisten psychische Manipulationstechniken professionalisiert haben und auch konkrete Hilfestellungen zu Tatbegehungen leisten. Offenkundig wandten sich die deutschen IS-Leute in der Vergangenheit mit ihren Botschaften nicht nur an gut vernetzte Gesinnungsgenossen, sondern explizit an potenziell instabile oder überwiegend sozial isolierte Menschen, die nach Geltung und Zugehörigkeit suchen.