Donnerstag, 23. Mai 2013

Terror in Reyhanli: al Nusra Front soll für Anschläge verantwortlich sein



Türkischen Medienberichten zufolge hat eine Gruppe von Hackern mit dem Namen "RedHack" streng geheime Dokumente der türkischen Gendarmerie veröffentlicht, die belegen sollen, dass nicht türkische Linksextremisten für die Terroranschläge in der türkischen Grenzstadt Reyhanli verantwortlich gewesen seien, sondern die al-Qaida nahe Terrorgruppe al-Nusra Front.
Wie das türkische Format des Nachrichtensender CNN berichtete, stammen die Dokumente vom 25. April, in denen der türkische Geheimdienst davor warnte, dass militante al-Qaida- Terroristen der al-Nusra Front drei PKWs mit Sprengstoff beladen haben sollen. Der Dienst warnte davor, dass die Gruppe Terroranschläge auf türkischem Territorium geplant haben soll. 

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu widersprach den Berichten. "Es gibt keinen Grund für Spekulationen. Die Täter sind bekannt und stehen in Verbindung mit dem syrischen Regime", sagte er dem Sender CNN Turk. 

Seit Wochen finden Massendemonstrationen in der Türkei gegen die türkische Syrien-Politik statt. Die Demonstranten fordern den Rücktritt des türkischen Premiers Erdogan.