Mittwoch, 12. September 2018

Die Sänger des Jihads

Naschids spielen in der Salafismus- und Jihadismus-Szene eine wichtige Rolle. Sie wirken sich wie andere Musikgenres in bestimmten Milieus vor allem psychologisch auf die Hörer aus. In Syrien prägten Naschids den Alltag der Jihadisten. Auch deutsche Kämpfer schrieben und sangen solche Lieder.

Freitag, 24. August 2018

"Jenseits": Die fiktionalisierte Realität

Der Journalist Yassin Musharbash hat sich mit seinem Buch "Jenseits" dem komplexen Thema des Jihadismus aus unterschiedlichen Perspektiven angenähert. Es ist ein wichtiges Werk. Denn es zeigt, wie sich die deutsche Sicherheitsarchitektur durch den internationalen Terrorismus in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt hat.

Freitag, 17. August 2018

Kampf um Idlib: Die letzte Hochburg der Jihadisten

Im Norden Syriens halten sich nach wie vor Dutzende deutsche Jihadisten auf. Sie blieben aufgrund der Kämpfe gegen den "Islamischen Staat" (IS) weitgehend unbeachtet in der medialen Öffentlichkeit. Doch nun könnte sich die Situation ändern. Das syrische Regime bereitet offenbar eine Offensive zur Rückeroberung der Provinz Idlib vor. Viele Islamisten könnten zur Flucht gezwungen werden. Wohin werden sie gehen?

Freitag, 8. Juni 2018

Das Gesetz der Rache und die Spirale der Gewalt

Der Islamische Staat (IS) ist im Irak und in Syrien weitgehend militärisch besiegt. Tausende seiner Anhänger, ob Frauen, Männer und Kinder, gerieten in Gefangenschaft. Doch Menschenrechtsorganisationen und Journalisten entdeckten in den letzten Monaten zahlreiche Fälle von schweren Menschenrechtsverletzungen, die durch die Sieger verübt wurden. Ein großes Problem, wenn der Terror nicht zurückkehren soll.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Silvio Koblitz: "Während ich um mein Leben fürchte"

Silvio Koblitz gehörte jahrelang zum prominenten Kreis der deutschen IS-Kämpfer. Er veröffentlichte für die Terrororganisation zahlreiche Anashids, Pamphlete und Videos, in denen er dem Westen mit Terror drohte. Doch im Jahr 2016 begann er die Methoden seiner eigenen Organisation in Frage zu stellen. Auch eine Inhaftierung änderte daran offenbar nichts. Seit Mitte 2017 galt er als verschollen.

Donnerstag, 17. Mai 2018

Das Leid der Eltern: "Wer hilft mir?"

Mehr als tausend Menschen haben sich in den vergangenen Jahren dem bewaffneten Jihad in Syrien angeschlossen. Familien, Verwandte und Freunde leiden unter den Verlustängsten und -erfahrungen. Nicht wenige entwickeln psychische Probleme. Professionelle Hilfe ist für sie nur schwer zu finden. Eine Lücke im System?

Freitag, 23. März 2018

IS-Propaganda: Neue Qualität von "Hassbotschaften"

Der Verfassungsschutz warnt nach einem Bericht des "SPIEGEL" vor "Anschlägen einzelner Islamisten". Die Anzahl von Aufrufen zu Anschlägen sei nicht nur deutlich gestiegen, sondern auch deren Qualität und Inhalt habe sich verändert. Bereits seit Jahren sind die Veränderungen zu beobachten, wie ein Beispiel zeigen soll.

Donnerstag, 15. März 2018

Denis Cuspert: "Voll Hass und Blut"

Denis Cuspert war eine der schillerndsten Figuren der deutschen Salafisten-Szene. Nach einer erfolglosen Rap-Karriere konvertierte er zum sunnitischen Islam und wurde zum Magnet für die muslimische Jugend. In der Salafisten-Szene driftete er immer weiter ins militante Lager ab. Er reiste aus Deutschland aus und schloss sich dem bewaffneten Jihad im Ausland an. Am 17. Dezember 2017 starb Cuspert  bei einem Luftangriff in Syrien. Ein Überblick über das Leben eines Grenzgängers.

Samstag, 20. Januar 2018

Türkische Rechtsextreme: Für Allah und Vaterland

Türkische Rechtsextremisten arbeiten verstärkt mit islamistischen Kräften in Syrien zusammen. Die türkische Regierung hat diese Entwicklung jahrelang außen- wie innenpolitisch befördert. Auch in Deutschland sind die Folgen davon zu beobachten.

Donnerstag, 18. Januar 2018

"Believers Place": Messer und Einsatzschuhe

Der Kölner Sabri Ben Abda hat eine neue Internetseite ins Leben gerufen. Nach dem Tod wichtiger IS-Propagandisten will er nun offenbar die klaffende Lücke schließen, die von ihnen hinterlassen wurde. Das Ergebnis: Typisch Ben Abda.